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der Landkreis Bayreuth - Vielfalt & Visionen

Im Gespräch mit Landrat Hermann Hübner

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

mit dieser neu geschaffenen Plattform können Sie in Dialog mit mir treten.
Ihre Fragen und meine Antworten werden auf unserer Webseite veröffentlicht.
Zögern Sie nicht und nutzen Sie den Dialog mit mir und dem Landratsamt Bayreuth.

    Hermann Hübner

Seite
24.10.2017 -

Prüllsbirkig, Landschaftsschutzgebiet, 1 1/2 km langer schwarzer klebriger übel riechender Motorenölstreifen

Frage
Hallo Herr Hübner,

bis heute wurde die (mit Unterbrechungen) insgesamt 1 1/2 km lange und ca. 20 cm breite Ölspur im Landschafts- und Wasserschutzgebiet bei Prüllsbirkig n i c h t beseitigt, obwohl Ich Sie persönlich,den 1. Bürgermeister und die Stadträte der Stadt Pottenstein sowie die Polizei in Pegnitz mit meiner E-mail vom 19.10.2017 unter Anhang von Fotografien darauf aufmerksam gemacht habe.

Aufgrund der Veröffentlichung dieser Umweltsünde in der örtliche Presse haben sich bei mir besorgte Bürger aus Prüllsbirkig telefonisch gemeldet und mich gebeten, weiter an der sache dranzubleiben.

Wann wird das Landratsamt aktiv und lässt endlich das Öl aus dem Erdreich entfernen? Schließlich hat es zwischenzeitlich geregnet - ich kann mir vorstellen, dass es teurer wird mit jedem weiteren Tag, an dem das Öl noch weiter in die Erde dringen wird?

Liebe Grüße

Emil Jenne
Antwort
Sehr geehrter Herr Jenne,

vielen Dank für Ihre Frage. Das Problem ist mir und meinem Haus natürlich bekannt. Polizei und das von uns informierte Wasserwirtschaftsamt Hof waren bereits vor Ort. Es bestand kein akuter Handlungsbedarf, auch unter dem Aspekt, dass ein Wasserschutzgebiet berührt wird. Aufgrund Ihrer Korrespondenz in der letzten Woche wird noch einmal der Frage nachgegangen, ob ein behördliches Einschreiten bzgl. aller von Ihnen angesprochenen Punkte notwendig ist. Die Polizei ermittelt ebenfalls noch in eigener Zuständigkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Hübner
Landrat

18.07.2017 -

Bahnübergänge zwischen Weidenberg & Warmensteinach

Frage
Sehr geehrter Herr Hübner,
ich habe einem Zeitungsbericht entnommen, dass auf der ehem. Bahntrasse von Warmensteinach Richtung Bayreuth ein "Radweg" kommen soll!
Wenn das so ist könnte man doch schon mal die 3 Bahnübergänge entfernen und anständig teeren, wenn man täglich mehrmals die Strecke befährt ist das nicht gerade schön!
Ich hoffe Sie antworten nicht mit Ihrer "Standardantwort" die Grundstücksverhandlungen sind bereits im Gange!
Zeigen Sie sich mal als "Macher" nicht nur als "Verwalter"!

mit freundlichen Grüßen aus Fichtelberg
Peter Siebeneichler
Antwort
Sehr geehrter Herr Siebeneichler,

was die Bahnübergänge in Mittlernhammer und vor Warmensteinach betrifft, werden die bereits kurzfristig vollständig rückgebaut und mit einer durchgehenden Teerdecke versehen. Anders aktuell noch die Situation beim Übergang Staatsstraße Weidenberg-Mengersreuth: hier ist die Strecke noch nicht eisenbahnrechtlich entwidmet, so dass hier aus formalen Gründen keine Rückbautätigkeiten veranlasst werden können.

Mit besten Grüßen
Hermann Hübner

01.06.2017 -

"Naabtalradweg" Brand - Mehlmeisel

Frage
Sehr geehrter Herr Hübner,
ich bin begeisterter "Inlineskater" und mich ärgert es sehr, dass der geteerte Radweg zwischen Brand / Opf. und Mehlmeisel genau an der Landkreisgrenze endet !
Gibt es da keine Möglichkeit evtl. über Fördergelder die Verbindung bis Mehlmeisel ca. 500 - 600 m zu teeren !
Bei Regenwetter würden sich sicher auch die Radfahrer darüber freuen.

MfG Peter Siebeneichler
Antwort
Sehr geehrter Herr Siebeneichler,

Ihr Wunsch nach einer durchgehenden Asphaltierung des Fichtelnaab-Radwegs von der Landkreisgrenze bis hin nach Unterlind ist nachvollziehbar.
Laut Auskunft des Staatlichen Bauamts Bayreuth finden auch bereits Gespräche zum Thema Grunderwerb statt.
Leider kann jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch keine konkrete Aussage zu einem möglichen Beginn des Ausbaus gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Hübner
Landrat

26.01.2017 -

WKA in Lochau

Frage
Sehr geehrter Herr Landrat,
am 20.12.2016 wurde richterlich ein Baustopp für die WKA BT erwirkt.
Wie kann es sein, dass nachweislich nach dem 20. ein Windrad fertig gestellt wurde. d.h. der Generator/ Getriebe samt Flügel wurden während des Baustopps montiert.
Darüber hinaus bezweifle ich, dass die genehmigten Bauhöhen der WKA stimmen. Wurden diese im Rahmen der Bauaufsicht schon jemals kontrolliert?

Freundlichst grüßt
Steffen Kruck
Antwort
Sehr geehrter Herr Kruck,
die nach dem Baustopp von der Baufirma noch durchgeführten Tätigkeiten an einzelnen Windkraftanlagen waren Maßnahmen zur Gewährleistung der Flugsicherheit und der Standsicherheit der Anlagen. Ein Unterlassen dieser notwendigen Arbeiten war aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar.
Hinsichtlich der Einhaltung der genehmigten maximalen Fundamenthöhen/Gesamthöhen der Windkraftanlagen liegt dem Landratsamt Bayreuth eine Bescheinigung eines Prüfsachverständigen für Vermessung vor.

Die Bauausführung wird im Übrigen durch ein vom Landratsamt Bayreuth beauftragtes Prüfamt überwacht.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Hübner
Landrat

24.11.2016 -

Ausbau St 2188 Aufseß Heiligenstadt warum nur im Landkreis Bamberg

Frage
Hallo Hr Landrat Hermann Hübner
warum wurde nicht gleich auch die St2188 im Landkreis Bayreuth mit ausgebaut ?
Im Landkreis Bamberg ist das akteull noch im BAu und kurz vor der Fertigstellung. Wenn sich Bayreuth auch mit beteiligt hätte wäre es für die Bürger eine einmalige Sperrung der Strecke gewesen. Und auch für die Anwohner in Neudorf besser gewesen . Gibt es Planungen bis wann die Strecke auch im LKR BT ausgebaut wird?
vielen dank im Voraus
Antwort
Das lasse ich über das Staatliche Bauamt klären. Antwort folgt dann umgehend!

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Hübner



Es handelt sich um die Sanierung der Staatsstraße, Kreisstraßen sind nicht betroffen. Beim Staatlichen Bauamt Bayreuth konnte jedoch folgendes in Erfahrung gebracht werden:

Bereits seit längerem gibt es Bestrebungen für Verbesserungen des Zustandes der St 2188 und damit der Verkehrssicherheit zwischen Heiligenstadt und Plankenfels. Aufgrund der Länge der Gesamtstrecke und der damit verbundenen Kosten hat das Staatliche Bauamt Bayreuth begonnen, die Straße in überschaubaren Teilabschnitten und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten einer Sanierung zu unterziehen. Aufgrund vieler konkurrierender Maßnahmen in Oberfranken ist eine zeitlich lückenlose Abarbeitung jedoch leider nicht möglich.

Ein Ausbau zwischen Aufseß und Hochstahl ist zwischenzeitlich erfolgt, für das Jahr 2017 ist in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Bamberg die Sanierung der St 2188 im Einmündungsbereich der St 2389 in Aufseß vorgesehen.

Derzeit ist der finanzielle Spielraum für weitere Ausbauabschnitte nicht vorhanden. Entsprechend der Planungen soll das Teilstück westlich von Aufseß, vorbehaltlich einer ausreichenden Mittelbereitstellung und erfolgreicher Grunderwerbsverhandlungen, im Jahr 2019 zur Ausführung kommen. Die notwendige Vermessung wurde bereits durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Hübner
Landrat

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