Lastenzuschuss

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens. Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung können einen Antrag auf Lastenzuschuss stellen. Wohngeld wird vom Beginn des Monats gewährt, in dem der Antrag gestellt wird. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, besteht ein Rechtsanspruch.
Die Berechnung erfolgt abhängig von der Höhe des Gesamteinkommens, der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder (sofern diese nicht vom Wohngeld ausgeschlossen sind) sowie der Höhe der zu berücksichtigen Belastung.
Antragsberechtigt für den Lastenzuschuss sind Eigentümer von Wohnraum, soweit es sich um selbstgenutzten Wohnraum handelt.

Welche Belastung ist zuschussfähig? 
Die Belastung wird nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen berücksichtigt. Diese Höchstbeträge gemäß § 12 WoGG können Sie der untenstehenden Tabelle entnehmen.

Was ist die Belastung?
Belastung sind die Aufwendungen für den Kapitaldienst (Zinsen und Tilgung von Darlehen, die dem Bau, der Verbesserung oder dem Erwerb des Eigentums gedient haben) und für die Bewirtschaftung des Eigentums (Instandhaltungs- und Betriebskosten). Die anrechenbare Belastung wird in einer besonderen Wohngeld-Lastenberechnung durch die Wohngeldstelle ermittelt.

Weitergehende Informationen und Berechnungsbeispiele finden Sie unter den Merkblättern und Links.


Notwendige Unterlagen

  • Ein förmlicher Antrag ist vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben
  • Nachweise über die Belastung (Kopien der Darlehensverträge / Fremdmittelbescheinigung)
  • Nachweise über sämtliche Einkünfte aller Haushaltsmitglieder

Formulare und Merkblätter

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