FAQs zur Corona-Impfung

Hinweis

Impfungen im Corona-Impfzentrum:
Es ist möglich, unter dem Link https://impfzentren.bayern mehrere Personen über eine E-Mail-Adresse zur Impfung anzumelden.
Wer so registriert ist, erhält, sobald er an der Reihe ist, automatisch per E-Mail und/oder SMS seinen Impftermin.
Eine weitere telefonische Kontaktaufnahme mit der Impfhotline des Landratsamtes ist daher nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt.

Was ist zur Impfung mitzubringen?

Der Impfling benötigt folgende Unterlagen:

  • Personalausweis/Lichtbildausweis (bzw. auch begleitende/r Sorgeberechtigte/r)
  • Impfpass
  • eigener Stift (aus Hygienegründen)

Wann darf keine Corona-Impfung erfolgen? – Kontraindikationen

1. Bei Allergien auf Inhaltsstoffe der COVID-19-Impfstoffe:

2. Bei akutem grippalen Infekt mit körperlicher Schwäche oder Fieber über 38,5 Grad

3. Wenn eine größere Operation innerhalb von 4 Tagen nach der Impfung geplant ist.

4. Bei Comirnaty im Alter unter 5 Jahren, Moderna unter 12 Jahren, und unter 18 Jahren im Falle von Nuvaxovid.

5. Bei vermuteter oder tatsächlicher Schwangerschaft im 1. Trimester gilt für die mRNA-Impfstoffe). Nuvaxovid wird zur Impfung in der Schwangerschaft zu keinem Zeitpunkt empfohlen).

6. Wenn innerhalb der letzten 14 Tage eine Impfung mit einem Lebendimpfstoff erfolgt ist (z.B. Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Tuberkulose (BCG-Impfstoff), Gelbfieber) bzw. im Falle von Nuvaxovid grundsätzlich keine Impfung im Abstand von 14 Tagen vor und nach der Impfung empfohlen (Ausnahme: Grippe-Impfung).

7. Bei folgenden Auffälligkeiten in der Vorgeschichte sollte der Impfwillige an den Haus- oder Facharzt verwiesen werden:

  • Wenn schwere allergische Reaktion, Atemprobleme oder Ohnmacht nach einer Impfung bekannt sind.
  • Nach den folgenden Erkrankungen fragen: Rheuma, Multiple Sklerose ?
    Wenn Antwort ja: bei den folgenden Medikamenten gegen Rheuma oder Multipler Sklerose soll die Impfung vorher mit Haus- oder Facharzt abgesprochen werden, das kann man nicht am Impfzentrum ausdiskutieren. Es muss beim Haus- oder Facharzt nach einem optimalen Impftermin gesucht werden.
  • Bei Einnahme von Tabletten: Kortison (Prednisolon), höher als 15 mg täglich
  • Bei Einnahme folgender Medikamente, die unter die Haut gespritzt oder als Infusion verabreicht werden: Rituximab (alle 6 Monate Infusion), Ocrelizumab, Abatacept, Benlysta (Belimumab), Ofatumumab, Veltuzumab, Belimumab, Obinutuzumab

Wann ist eine Impfung unbedenklich?

  1. Bei Einnahme von Antibiotika jeglicher Art (es sei denn der Allgemeinzustand ist wegen einer Infektion schlecht).
  2. Bei Einnahme von Blutverdünner (ASS, Clopidogrel, Marcumar, Eliquis, Xarelto, Pradaxa, Lixiana, Heparin).
  3. Bei Einnahme folgender Rheuma-Medikamente (KEINE Rücksprache mit dem Hausarzt erfoderlich): Kortison (Prednisolon) unter 15 mg tgl; Azathioprin; Cyclosporin; Cyclophosphamid; Leflunomid; Methotrexat (auch als Spritze); Mycophenolat-Mofetil / Mycophenolsäure; Sulfasalazin; Chloroquin / Hydroxychloroquin.
  4. Bei (auch schwerer) Allergien gegen bekannte Allergene, bspw. Erdnüsse, Wespengift, Diclofenac und andere Medikamente.

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