Am Samstag nahm Landrat Florian Wiedemann im Beisein zahlreicher Vertreter der Blaulichtorganisationen am Katastrophenschutzlager in Pegnitz die vom Landkreis neu angeschafften Ausrüstungsgegenstände zur Evakuierung von Personen entgegen.
Gemäß der Evakuierungsrichtlinie des Freistaates Bayern sind von Landkreisen mit über 50.000 Einwohnern Vorkehrungen zu treffen, um eine Versorgung möglicher Evakuierter sicherzustellen und entsprechende Utensilien dafür vorzuhalten.
Nach Ausschreibung und Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes hat der Landkreis Bayreuth bei der Firma Disc-O-Bed Ausrüstungsgegenstände im Wert von knapp 100.000 Euro erworben. – Und zwar:
- 600 Feldbetten,
- 300 Luftmatratzen,
- 22 Gitterboxen,
- 22 Rollböden,
- 22 Palettenhauben,
- 2 Abrollrahmen und
- 20 Bierzeltgarnituren.
Landrat Wiedemann dankte der Firma Disc-O-Bed, die von Dirk Fischer vertreten wurde, für die unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ergänzte: „Unsere Blaulichtorganisationen haben nun die Möglichkeit, im Einsatzfall im Rahmen der Evakuierungsrichtlinie auf den Bestand dieses neuen Materials zuzugreifen und diese entsprechend einzusetzen.“ Damit können Evakuierungssituationen nun leichter bewältigt werden.
Dennoch sind sich alle einig in dem Wunsch, dass der Landkreis Bayreuth gar nicht erst in die Lage kommen möge, diese Utensilien gebrauchen zu müssen.
Foto: Über die neuen Notfallbetten für den Landkreis Bayreuth freuen sich (v.l.n.r.) Kreisbrandrat Hermann Schreck, der Leiter des BRK Hollfeld und der Logistik- und Verpflegungskomponente der Feuerwehrhilfeleistungskontingente Oberfrankens Marco Wenzel, Kreisbrandinspektor und Verwalter des Katastrophenschutzlagers Pegnitz Stefan Steger, Dirk Fischer von der Firma Disc-O-Bed, der Kreisbrandmeister für den Bereich Katastrophenschutz Volker Hammon, Landrat Florian Wiedemann, der Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbands Pegnitz Christian Birkel, der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Bayreuth Markus Ruckdeschel, der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Bayreuth Peter Herzing und der Ortsbeauftragte des Malteser Hilfsdiensts Waischenfeld Erhard Klaus.