Am Donnerstag, den 12. März 2026, ab 11 Uhr findet der landesweit einheitliche Probealarm zur Warnung der Bevölkerung im Zivil- und Katastrophenschutz statt. Ziel des Warntages ist es, die Funktion und den Ablauf einer amtlichen Warnung vor Gefahren zu üben und in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Ab 11 Uhr veranlasst das Bayerische Melde- und Lagezentrum im StMI (BayMLZ) zentrale bayernweite Warnmeldungen der Warnstufe 2 (Gefahrenmitteilung) über Warn-Apps und Warnmultiplikatoren des Modularen Warnsystem (MoWaS). Dies umfasst besonders die Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP sowie Cell Broadcast.
Im Landkreis Bayreuth werden auch die Feuerwehrsirenen ab 11 Uhr in den folgenden, bereits ertüchtigten Gemeindebereichen einen einheitlichen Warnton zur Bevölkerungswarnung abgeben:
Gemeinde Ahorntal
Gemeinde Aufseß
Stadt Bad Berneck
Stadt Betzenstein
Gemeinde Bindlach
Gemeinde Emtmannsberg
Gemeinde Fichtelberg
Stadt Gefrees
Gemeinde Gesees
Gemeinde Glashütten
Stadt Goldkronach
Gemeinde Heinersreuth
Stadt Hollfeld
Gemeinde Hummeltal
Gemeinde Kirchenpingarten
Gemeinde Mehlmeisel
Gemeinde Mistelbach
Gemeinde Mistelgau
Stadt Pegnitz
Gemeinde Plankenfels
Markt Plech
Stadt Pottenstein
Gemeinde Seybothenreuth
Gemeinde Speichersdorf
Stadt Waischenfeld
Gemeinde Warmensteinach
Markt Weidenberg
Die Alarmierung über die Feuerwehrsirene erfolgt einheitlich durch die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach.
Zudem werden Probewarnungen durch folgende Freiwillige Feuerwehren im Landkreis Bayreuth mit einer mobilen Sirene im jeweiligen Zuständigkeitsbereich durchgeführt:
Freiwilligen Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg
Freiwilligen Feuerwehr Hummeltal
Freiwilligen Feuerwehr Schnabelwaid
Freiwilligen Feuerwehr Unterlind
Freiwilligen Feuerwehr Ottenhof
Am 12. März 2026 um 11:30 Uhr sendet das Bayerische Melde- und Lagezentrum (BayMLZ) dann eine bayernweite Entwarnung über MoWaS. Hierbei werden alle Warnmultiplikatoren der Ausgangsmeldung angesprochen. Erstmalig erfolgt auch über Cell Broadcast eine Entwarnung. Parallel hierzu lösen die Integrierten Leitstellen zeitgleich eine regionale Sirenen-Entwarnung für ihren Zuständigkeitsbereich aus.