Betreuer werden

Der ehrenamtliche Betreuer

Eine rechtliche Betreuung kann im Rahmen eines Ehrenamtes geführt werden. Häufig sind dies Familienangehörige oder Vertrauenspersonen des Betroffenen. Als finanziellen Ausgleich kann der ehrenamtliche Betreuer nach Ablauf eines Betreuungsjahres die Aufwandspauschale in Höhe von 400 € beim Betreuungsgericht beantragen.

Antragsformular Auslagenersatz

Für den ehrenamtlichen Betreuer gibt es ein Mindestmaß an formalen und persönlichen Anforderungen:

  • Volljährigkeit
  • geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
  • keine Vorstrafen

Die Eignung des ehrenamtlichen Betreuers prüft die Betreuungsstelle im Einzelfall.

Möchten Sie sich ehrenamtlich engagieren und für Betroffene außerhalb der Familie eine Betreuung führen, schicken Sie uns ihre Bewerbung mit Lichtbild, Lebenslauf, Schufa-Auskunft und polizeilichem Führungszeugnis. Bei Fragen vorab stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Bayerischen Justizministeriums https://www.justiz.bayern.de/service/rechtlicheBetreuung

Der Weg zum Berufsbetreuer

Um den Status Berufsbetreuer zu erhalten muss ein Betreuer zunächst mehrere Betreuungen ehrenamtlich führen. Bei entsprechender Eignung erhält er die Berufsbetreuervergütung. Sie ist gesetzlich geregelt und im VBVG §4 ff. zu finden.

Alternativ zum vorher beschriebenen Weg des Berufsbetreuers gibt es in Stadt und Landkreis Bayreuth das sogenannte Mentorenkonzept, ein Modell zur nachhaltigen Gewinnung von jungen Berufsbetreuern.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Eckert (Tel. 0921 728-234).

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